Wenn der Ski auf seinen Einsatz wartet…

Wenn ich vom Talboden hinauf Richtung Stubaier Gletscher blicke, dann ist die Sehnsucht bereits groß. Es gilt sich noch etwas zu gedulden, bis wir endlich wieder Schwünge auf den perfekten...

#skifahren #stubaiergletscher

Wenn ich vom Talboden hinauf Richtung Stubaier Gletscher blicke, dann ist die Sehnsucht bereits groß.

Es gilt sich noch etwas zu gedulden, bis wir endlich wieder Schwünge auf den perfekten Skipisten ziehen können. Ja, perfekt sind sie in der Tat mit jeder Menge Naturschnee. Bevor die Skigebiete im Stubai, allen voran der Stubaier Gletscher, (wieder-) öffnen, lohnt es sich, die Ski fit für die Piste zu machen.

Egal ob Kratzer im Belag, stumpfe Kanten oder doch etwas Rost, jetzt ist der ideale Moment, um genau diesen Pisten-Spaßbremsen den Kampf anzusagen.

Ich nutze auf jeden Fall die Zeit, um meine Ausrüstung zu prüfen, damit alles top vorbereitet ist für den (zweiten) ersten Skitag der Saison.

SCHRITT 1:

SCHÄDEN ERKENNEN

Selbst ist die Frau/der Mann! Ein gründlicher Eigencheck macht auf jeden Fall Sinn, gerade in Zeiten in denen der Sporthändler des Vertrauens geschlossen hat. Lassen sich Löcher oder Kratzer im Belag finden? Sind die Kanten voller Rost? Sind die Skistöcke verbogen oder weisen sie gar rissige Stellen auf, die unter Belastung leicht zu einem Bruch der Stöcke führen können? Ist die Bindung korrekt eingestellt? Funktioniert der Skistopper? All das lässt sich schnell selbst prüfen, vor allem auch der Skistopper. Hier ist alles in Ordnung, wenn bei geschlossener Bindung beide Brems-Hebel nach unten geklappt sind. 

SCHRITT 2:

SCHÄDEN BEHEBEN

Nichts mindert das Skivergnügen nach langer (Zwangs-)Pause mehr, als wenn man nicht richtig in Schwung bzw. Fahrt kommt. Das passiert gerne wenn die Belege trocken und die Kratzer tief sind. Um dem Vorzubeugen sollte man ordentlich wachsen, denn das Wachs erhöht die Drehfähigkeit des Skis und wirkt sich positiv auf das Gleitverhalten aus. Das gelingt auch gut Zuhause mit relativ geringem Aufwand.

Zwei Varianten gibt es hier:

1. Kaltwachs: Sollte in keinem Haushalt fehlen und gibt es in der Form von Flüssigwachs oder Hartwachs ab € 10,- in vielen Onlineshops von Sportartikelanbietern wie beispielsweisesportokay.com. Das Kaltwachs ist in der Handhabung sehr praktisch und bietet sich für das regelmäßige Auftragen zwischendurch an.

2. Heißwachs: Etwas effektiver als das Kaltwachs ist der Einsatz von Heißwachs, das ebenfalls in vielen Onlineshops lokaler Anbieter erhältlich ist. Hier wird das Wachs mit einem heißen Bügeleisen aufgetragen. Es gilt zu beachten, dass die Temperatur nicht zu hoch sein sollte. Das ist der Fall, wenn das Wachs beim Aufbügeln verdampft. Haben Bügeleisen und somit das Wachs die richtige Temperatur, muss das Wachs im nächsten Schritt etwas einwirken. Das Restwachs kann dann mit einer Abziehklinge entfernt werden. Zum Abschluss noch die Fläche mit einer Nylonbürste ausbürsten.

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SCHRITT 3:

RICHTIG LAGERN

Ist der Ski gewachst, dann sollte er trocken und kühl gelagert werden, um hohe Temperaturschwankungen und somit aufkommenden Rost zu vermeiden. Für Skischuhe gilt, immer mit geschlossenen Schnallen lagern, damit der Schuh in Form bleibt.

SCHRITT 4:

AB ZUM PROFI

Selbst wenn man den Ski zuhause richtig lagert und vor dem ersten Einsatz zuhause wachst, sollte ein professioneller Check gemacht werden. Am Stubaier Gletscher ist das ganz praktisch, denn hier gibt es gleich mehrere Intersport OKAY-Shops direkt im Skigebiet. Hier warten die Experten, wenn die Kanten sehr verrostet, die Kratzer tief und der Belag ungenügend Struktur aufweist. Mit Fachwissen und den entsprechenden Geräten werden Mängel im Handumdrehen behoben. Die Intersport OKAY-Shops bieten nämlich eine 20-Minuten-Servicegarantie, die die Materialbegutachtung, das maschinelle Schleifen des Belages sowie die elektronische Bindungsüberprüfung, also den Abgleich der Bindungseinheit des Schuhs nach Körperdaten des Fahrers, beinhaltet. Dieses „Ski-Pickerl“ sollte man sich und seinem Ski einmal jährlich gönnen.

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Sollte der Ski wirklich nicht mehr pistentauglich sein, dann stellt sich natürlich die Frage einer Neuanschaffung oder dem Einsatz von Leihmaterial. Mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen befasse ich mich im Augenblick gerade und werde meine Erfahrungen in Kürze in einem weiteren Beitrag teilen.

Bis dahin wünsche ich noch gutes Durchhalten bis es wieder heißt: Endlich Skifahren!

Bildnachweis:

Titel, 4,5,6: Stubaier Gletscher | N.Hildebrandt

Gericht: Stubaier Gletscher

 

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