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Startnummer 1 ist Trumpf am Stubaier Gletscher

FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020 
Tess Ledeux (FRA) und Andri Ragettli (SUI) holen Gold beim Slopestyle-Saisonauftakt am Stubaier Gletscher

Bei hervorragendem Wetter zeigten 24 der weltbesten Freeskierinnen und Freeskier im perfekt präparierten Snowpark DC Stubai Zoo am Stubaier Gletscher ihre besten Tricks im Battle um die ersten Punkte der neuen Weltcup Saison. 2020 erwies sich die Startnummer 1 als wahrer Glücksgriff – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren siegten die Träger dieser Nummer. Tess Ledeux (FRA) gewann bei den Damen vor Johanne Killi (NOR) und Aileen Eiling Gu (CHN). In der Männerwertung war es Andri Ragettli (SUI) im spannenden Showdown, der sich flankiert von den Norwegern Christian Nummedahl und Ferdinand Dahl den Sieg holte. 


Der DC Stubai Zoo begrüßte die Freeski-AthletInnen am Samstag mit strahlendem Sonnenschein und feinstem Schnee. Die Voraussetzungen waren also perfekt für einen Finaltag, der nicht nur in sportlicher Hinsicht ein außergewöhnlicher war. Besonders unter den momentan herausfordernden Rahmenbedingungen, machten sich die Bemühungen, sowie die gewissenhafte Umsetzung des Präventionskonzeptes anhand der bundesweiten Vorgaben absolut bezahlt. Dadurch wurde eine professionelle und sichere Abwicklung der Veranstaltung gewährleistet und den AthletInnen die Ausübung ihrer Sportart ermöglicht. Die Rider nahmen den Weltcup-Saisonauftakt am Stubaier Gletscher zum Anlass, ihre anspruchsvollsten Tricks auf den beiden Kickern und Rails des 500 Meter langen Slopestyle-Kurses zu zeigen und damit die ersten Weltcuppunkte der Saison einzuheimsen. 60 Herren und 24 Damen waren am Donnerstag in der Qualifikation an den Start gegangen, die 16 besten Herren und 8 besten Damen standen am Samstag im Finale. In diesem galt es zwei Läufe zu absolvierten, der bessere wurde gewertet. Nicht nur die Schwierigkeit ist tonangebend bei der Bewertung der einzelnen Tricks, auch die Individualität, Vielseitigkeit und Kreativität der Runs, werden von den sieben Judges in das Scoring mitaufgenommen.


Französin beschenkte sich selbst mit Gold vorab zum Geburtstag
Nichts wurde es aus dem Double für das „Wunderkind“ aus Estland: Die 18-jährige Kelly Sildaru schien nach einer bärenstarken Qualifikation nicht zu bezwingen. Im letzten Trainingsrun vor dem Finale verletzte sie sich und musste unverrichteter Dinge vom Start aus mitansehen, wie sich Tess Ledeux (FRA) den Sieg schnappte. Bei beinahe allen Fahrerinnen war es der erste Run, der mehr Punkte brachte und schlussendlich für die Wertung ausschlaggebend war. Selbst die spätere Siegerin stürzte im zweiten Durchgang, konnte jedoch durch ihren sehr hohen Score aus Runde 1 die Führung behalten. Ein Leftside 1260 auf Switch bio 9 verhalf der bald 19-jährigen Doppelweltmeisterin zu 89 Punkten und als verfrühtes Geburtstagsgeschenk - sie wird am 23. November 19 Jahre alt - somit Gold. Damit ließ sie die Norwegerin Johanne Killi (81 P.) und das junge chinesischen Nachwuchstalent Aileen Eiling Gu (77 P.) hinter sich. 
 
„Ich bin sehr glücklich über meine Leistung! Das ist wirklich ein großartiges Comeback nach meiner Knieverletzung im Vorjahr. Der Kurs war anspruchsvoll, aber das Wetter traumhaft und der Bewerb super!“ (Tess Ledeux, FRA)

 
 
Die beiden Österreicherinnen waren am Finaltag nur als Zaungäste zugegen. Lokalmatadorin Laura Wallner (T) belegte nach ihrer langen Verletzungspause in dem enorm starken Starterfeld Platz 16., Lara Wolf (T) landete auf dem 20. Rang.


Schweizer Ragettli dreht Spieß im zweiten Run um
In einem Finale, das bis zuletzt alles offenließ – war es am Ende der konstant starke Schweizer Andri Ragettli, der triumphierte. Der aktuelle und mittlerweile 3-fache Weltcup-Gesamtsieger wurde seinem Ruf gerecht, mental extrem stark zu sein, gerecht und behielt im zweiten Run die Nerven. Der 22-Jährige sammelte mit einem Switch right double Misty 12 auf left double Cork 14 im zweiten Run wichtige 94 Punkte. Für den Schweizer ist es der achte Weltcup-Sieg und das 20. Weltcup-Podium. Mit etwas Respektabstand folgten die beiden starken Norweger Christian Nummedahl (91,75 P.) und, wie schon 2018, Ferdinand Dahl (87,25 P.).
 
„Nach dem Training habe ich meinen ersten Run noch abgeändert. Im zweiten Run habe ich wirklich voll an mich geglaubt und mich richtig konzentriert und hab dann auch alles perfekt gestanden. Es war einfach unglaublich, da das Training wirklich schwierig war. Deswegen bin ich umso glücklicher, dass ich im Wettkampf auch unter Druck meine beste Leistung zeigen konnte.“ (Andri Ragettli, SUI)

 

Der Tiroler Hannes Rudigier hatte es mit zwei guten Runs bis ins Finale geschafft, am Samstag musste er sich aber dann mit einem 16. Rang in seinem Heimweltcup zufriedengeben.
 
„Es war richtig, richtig cool im Finale dabei zu sein. Ich bin extrem glücklich, dass ich hier mitfahren durfte und zu den besten 16 der Welt zähle. Wir hatten echt gute Trainings, im Wettbewerb ist es mir dann nicht so gut gegangen, aber ich nehme auf alle Fälle wichtige Erfahrungen mit.“ (Hannes Rudigier, AUT)
 
 
Seine Teamkollegen waren am Samstag leider nur mehr zum Anfeuern am Gletscher. Nur knapp am Finale vorbei sprang der Vorarlberger Julius Forer, mit Rang 18. Der junge Weltcup-Debütant Daniel Bacher (T) schaffte bei seinem ersten Antritt auf Anhieb einen beeindruckenden 20. Platz. Nicolas Biembacher (T) belegte Platz 28, David Wolf (T) Platz 37. Nicht ganz nach Plan verlief die Qualifikation für die rot-weiß-roten Weltcup-Routiniers: Lukas Müllauer (S) und Samuel Baumgartner (OÖ) mussten sich mit den Plätzen 53 und 55 zufriedengeben. 
 

Nach der Absage des Weltcup-Stopps in Amerika (Copper Mountain), geht es am 8. und 9. Jänner 2021 mit dem Big Air Weltcup am Kreischberg in der Steiermark auf österreichischem Boden weiter. 

 

Grandiose Bedingungen bei der Qualifikation

Sildaru peilt Titelverteidigung bei Damen an, Kanadier Hendrickson dominiert die Qualifikation für den Weltcup-Auftakt der Freeskier am Stubaier Gletscher

FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020
ÖSV Athlet Hannes Rudigier schafft den Finaleinzug der besten 16 am Samstag

Bei grandiosen Bedingungen in 3000m Seehöhe setzt sich im starken Startfeld der Damen die Gewinnerin des letzten Weltcups im Stubaital 2018, die Estin Kelly Sildaru (EST) an die Spitze der Qualifikation, die aufgrund der Wettervorhersage auf Donnerstag vorverlegt wurde. Mark Hendrickson aus Kanada führt die hochkarätige Riege der besten 16 Herren an, zu der sich auch der Tiroler Hannes Rudigier zählen darf. Am Samstag, den 21. November 2020, kommt es zum Showdown in den Finalläufen der besten acht Damen und 16 Herren. Diese werden ab 11.20 Uhr live in ORF1 übertragen.

Noch bis Samstag findet mit dem FIS Freeski World Cup Stubai der Auftakt der Weltcup-Saison am Gaiskarferner statt. Spannend wurde es bereits bei der um einen Tag vorgezogenen Qualifikation. Das Entfallen eines Trainingstages stellte die AthletInnen aus 23 Nationen vor die Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit und nach langer Contest-Pause auf Wettkampfmodus umzustellen. Doch das Zusammenspiel aus perfekt präpariertem Kurs und optimalem Wetter ließ die Rider zu Höchstleitungen auflaufen. Insgesamt wurden dabei je zwei Läufe absolviert, der bessere davon gewertet.

Titelverteidigerin erneut auf Erfolgskurs

Die Damen machten den Auftakt und gleich von Beginn an klar, dass hier nicht gekleckert werden würde. Das Niveau der 24 Sportlerinnen war allgemein enorm hoch, doch einmal mehr setzte sich hier die Estin Kelly Sildaru an die Spitze. Die Siegerin von 2018 bewies erneut, dass ihr der österreichische Schnee enorm zusagt und ließ die erst 16-jährige Chinesin Ailing Eileen Gu und die Norwegerin Johanne Killi knapp hinter sich.

„Die Qualifikation ist wirklich super gelaufen. Ich bin aufgrund der Covid-Krise lange nicht auf den Skiern gestanden, daher war es schon stressig nur einen Trainingstag zu haben. Aber ich bin sehr zufrieden mit meinen Tricks und den Runs. Ich werde auch im Finale auf alle Fälle mein Bestes geben!“ (Kelly Sildaru, EST)

Ebenfalls für das Finale qualifiziert haben sich Mathilde Gremaud (SUI), Tess Ledeux (FRA), Megan Oldham (CAN), Katie Summerhayes (GBR) und Darian Stevens (USA). Leider nicht mit dabei sein werden die beiden Athletinnen der Gastgebernation. Sowohl für Laura Wallner als auch Lara Wolf war in der Qualifikation leider Endstation beim Heimweltcup.

 

Kanadier, Schweizer, Skandinavier und Amerikaner bestimmen die Qualifikation

Auch in der Herrenwertung wurden gleich in der Qualifikation die besten Tricks ausgepackt. In dem von Olympiamedaillisten, Weltcup-Gesamtsiegern und X Games-Helden gespickten Starterfeld setzte sich schlussendlich Mark Hendrickson gegen die starke Konkurrenz durch und verbuchte den ersten Qualifikationssieg der Saison für sich. Bei den Herren qualifizieren sich die besten 16 aus zwei parallel ausgetragenen Heats. Gewinner des zweiten Heats war Fabian Bösch aus der Schweiz, der nur 0,33 Punkte hinter Hendrickson blieb.

Hinter dem Kanadier und dem Schweizer reihte sich Oliver Magnusson (SWE), Sebastian Schjerve (NOR), Oscar Wester (SWE), Kim Gubser (SUI), Ferdinand Dahl (NOR), William Borm (USA), Nick Goepper (USA), Oystein Braaten (NOR), Andri Ragettli (SUI) Tormod Frostad (NOR), Christian Nummedahl (NOR) Nils Rhyner (SUI) das Who-is-who der Slopestyle Szene ein.

Für das Gastgeberland hält am Samstag Hannes Rudigier (AUT) noch vor Colby Stevenson die Fahnen hoch. Mit zwei gelungenen Runs schaffte es der Tiroler auf Platz acht in diesem Heat. Sein Teamkollege Julius Forer (AUT) verpasste mit Rang zehn in seinem Heat nur knapp den Einzug ins Finale.

„Ich bin extrem glücklich, dass ich heute ins Finale gefahren bin, wir haben echt alles gegeben. Es ist einfach so cool, wenn sich die ganze harte Arbeit bezahlt macht. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.“ (Hannes Rudigier, AUT/Tirol)

 

 

Blue Bird und beste Stimmung

Blue Bird, beste Stimmung und jede Menge Slopestyle-Action beim Training zum Freeski World Cup Auftakt am Stubaier Gletscher | Blue Bird, beste Stimmung und jede Menge Slopestyle-Action beim Training zum Freeski World Cup Auftakt am Stubaier Gletscher

FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020: Erster Trainingstag für die besten Damen und Herren der internationalen Freeski-Elite 

Nach nur einem Trainingstag zeigen sich die weltbesten Freeski-Athleten von den perfekten Bedingungen im Snowpark DC Stubai Zoo begeistert. Noch bis 21. November 2020 gastiert der FIS Freeski World Cup am Stubaier Gletscher, und der Saisonauftakt verspricht jetzt schon Hochspannung im Kampf um die ersten Weltcup-Punkte. Der Weltcup findet ohne Zuseher statt, das Finale wird am Samstag ab 11.20 Uhr live in ORF1 übertragen.

Am ersten, planmäßig abgehaltenen Trainingstag - trainiert wurde aufgrund der COVID-19 Maßnahmen in zwei Gruppen - zeigte sich schon, welche Athleten und Athletinnen aus 23 Nationen den anspruchsvollen Slopestyle-Kurs am besten im Griff haben. Dank der gewohnt perfekten Bedingungen bot dieser das optimale Setting in Vorbereitung für das Battle um die ersten Weltcup-Punkte des Winters. Auch die Vergabe der Plätze für die Olympischen Spiele 2022 dürfte ein weiterer Ansporn für die Sportler sein, gleich zu Beginn der Saison ihre beste Performance abzurufen.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die 60 Herren und 26 gemeldeten Damen – darunter neun ÖSV Athleten - schon einmal ein Gefühl für die beiden Kicker und Jib Features am 500 Meter langen Kurs entwickeln. Und nicht nur die Sonne strahlte vom tiefblauen Himmel, auch die Athleten zeigten sich bester Laune und glücklich darüber, endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern.

Ernst wird es aber schon am heutigen Donnerstag für die Sportler, denn aufgrund der Wettervorhersage wurde eine Vorverlegung der eigentlich für Freitag geplanten Qualifikation auf den 19. November beschlossen. Hochspannung pur ist dann am Samstag, den 21. November garantiert, wenn ab 11.30 Uhr die Finalläufe über die Bühne gehen. Diese werden live ab 11.20 Uhr auf ORF1 im Fernsehen übertragen.

Der Gästeskilauf am Stubaier Gletscher ist aufgrund der momentanen Lock Down Vorgaben untersagt. Das Skigebiet ist unter Einhaltung der bundesweiten Covid-19 Sicherheitsvorgaben ausschließlich für die teilnehmenden SpitzensportlerInnen, Betreuer und Organisatoren geöffnet.

Top Riders Line-Up beim Slopestyle Weltcup Besonderer Saison-Auftakt am Stubaier Gletscher

Die besten Damen und Herren der internationalen Freeski-Elite aus 20 Nationen am Start beim FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020

Olympiamedaillisten, Weltcup-Gesamtsieger, Debütanten und X Games-Helden – wenn sich die Crème de la Crème der Freeski Elite gleich zu Beginn der Saison die Ehre in Tirol gibt, ist feinste Slopestyle-Action garantiert. Von 18. bis 21. November 2020 gastiert der FIS Freeski World Cup zum vierten Mal für den Auftakt im Snowpark DC Stubai Zoo. Der Weltcup findet ohne Zuseher statt, das Finale wird live auf ORF1 übertragen.

Enorm starkes Teilnehmerfeld beim Saisonauftakt

Zum bereits vierten Mal wird die Pro Line im DC Stubai Zoo von 18. bis 21. November zum Treffpunkt der internationalen Freeski-Elite. Dank der gewohnt perfekten Bedingungen werden auch dieses Jahr ebendort wieder die ersten Weltcup-Punkte des Winters gesammelt und um ein Preisgeld von 50.000 CHF gerittert. Zudem geht es diese Saison bereits um die Vergabe der ersten Plätze für die Olympischen Spiele 2022, ein weiterer Ansporn für die Athleten, gleich am Beginn der Saison mit Spitzen-Performances aufzuzeigen. Mit dem Ende der Registrierungsphase am 10. November dürfen sich ÖSV und Veranstalter wieder auf das Who-is-who der internationalen Szene und somit äußerst spannende Bewerbe im Stubaital freuen. Das Athleten-Kontingent von 60 Herren und 26 Damen aus vier Kontinenten ist ausgeschöpft.

Viele der Top Damen und Herren aus dem vergangenen Weltcup Winter stehen am vorletzten Novemberwochenende wieder am legendären Gaiskarferner am Start. Der Park ist perfekt geshapt, wovon sich einige der Teilnehmer bereits während der Trainingswochen im Rahmen der Prime Park Sessions überzeugen und die perfekte Schneelage nützen, um sich auf den Wettkampf-Auftakt vorzubereiten.

Unter Einhaltung der bundesweiten Covid-19 Sicherheitsvorgaben ist der Stubaier Gletscher ausschließlich für die teilnehmenden Athleten, Betreuer, Organisatoren und akkreditierten Medienvertreter geöffnet. Ein Skibetrieb am Gletscher ist aufgrund der momentanen Lock Down Vorgaben leider nicht möglich. Die Finalläufe werden am 21. November live ab 11.20 Uhr auf ORF1 übertragen.

 

„Der FIS Freeski World Cup ist trotz der besonderen Umstände sehr gut vorbereitet. Wir haben gemeinsam mit dem ÖSV ein Präventionskonzept anhand der bundesweiten Vorgaben erarbeitet, darüber hinaus auch noch Maßnahmen getroffen, die eine professionelle und sichere Abwicklung der Veranstaltung ermöglichen. Auch Dank unserer Partner, allen voran die Bergbahnen Stubaier Gletscher und der Tourismusverband Stubai, sind wir guter Dinge nächste Woche einen großartigen Bewerb für die SportlerInnen abhalten zu können, für die es ja auch um deren Berufsgrundlage geht.“

 (Erich Flatscher, OK Team)

Folgende Teilnemerinnen und Teilnehmer werden beim FIS Freeski World Cup Stubai 2020 an den Start gehen:

 

++ STARTLISTE HERREN HEAT 1

++ STARTLISTE HERREN HEAT 2

++ STARTLISTE DAMEN

Das Who ist Who der Freeski Szene im Stubai Zoo!

Spannende Duelle der Generationen

Bei den Herren sind es vor allem die Skandinavier, mit denen zu rechnen ist. Mit Olympiasieger Øystein Bråten (NOR), der beim Debüt im Stubai 2017 als Sieger hervorgegangen ist, X Games Legende und 2018er-SiegerHenrik Harlaut (SWE), dem X-Games-Silbermedaillengewinner undWeltcup-Gesamtsieger im Big Air von 2020 Birk Ruud (NOR), sowie den immer top-motivierten Schweden Jesper Tjäder, Oscar Wester und Emil Granbom, stellen sie eine starke Armada beim ersten Weltcup-Stopp der Saison. Leicht machen wird es ihnen die Konkurrenz aber auf keinen Fall, denn auch der mehrmalige Weltcup-Gesamtsieger Andri Ragettli (SUI), die mehrfachen X Games-Gewinner aus den USA, Nick Goepper und Alex Hall, sowie Slopestyle-Weltmeister 2019 James Woods (GBR) sind heiß auf den Weltcup-Auftakt.

„Für uns Athleten ist es enorm wichtig, dass auch in diesem Ausnahmejahr sportlich etwas passiert und möglich gemacht wird. Es ist echt cool, dass die FIS und die Organisatoren alles geben, dass der Weltcup-Auftakt stattfinden kann. Ich liebe es, am Stubaier Gletscher zu fahren, denn der Park und die Setups sind immer spitze!“

(Øystein Bråten, NOR)

 

Der ÖSV hat mit Lukas Müllauer (S), der 2019 schon beim Big Air aufzeigte und in dieser Disziplin seinen ersten Weltcup-Sieg holte, sowie Sam Baumgartner (OÖ), Julius Forer (V), Nicolas Biembacher (T), Hannes Rudigier (T) und David Wolf (T) auch einige heiße Eisen beim Heimweltcup im Feuer. Insgesamt sind sechs Österreicher gemeldet, unter ihnen auch der junge Lokalmatador Daniel Bacher. Der 15-jährige Tiroler (Medraz im Stubaital) gilt als starke Nachwuchshoffnung und möchte diesem Ruf bei seinem Weltcup-Debüt, das in seinem "Heimat-Park" stattfindet, gerecht werden.

 

Freeskier im Snowpark

Bisherige Gewinnerinnen beide am Start

Die Anmeldeliste der Damen verspricht ebenfalls hochkarätige Action und heiße Battles ums Podium. Kelly Sildaru (EST), wird alles daransetzen, ihren Triumph von 2018 zu widerholen. Rechnen muss sie dabei aber mit starken Konkurrentinnen. So werden etwa die Big Air Weltmeisterin Tess Ledeux (FRA), die Olympiazweite und X Games-Siegerin Mathilde Gremaud (SUI), sowie deren Landsfrau, Olympiasiegerin und mehrmalige X Games-Gewinnerin Sarah Höfflin versuchen, die Estin in Schach zu halten. Nach dem zweiten und dritten Rang vor zwei Jahren fehlt den Schweizerinnen nur noch der Sieg. Für zusätzliche Spannung sorgen mit Sicherheit auch die Meldungen der Siegerin von 2017, Jennie-Lee Burmansson (SWE), der starken Norwegerin Johanne Killi und der Drittplatzierten von 2017, der US-Amerikanerin Caroline Claire. Auch die junge Deutsche Aliah Delia Eichinger könnte ein Wörtchen beim Run auf die ersten Weltcup-Punkte mitzureden haben.

Für Österreich werden die Paznaunerin Lara Wolf und Lokalmatadorin Laura Wallner die Fahnen im Heimweltcup hochhalten. Besonders Wallner hat sich für ihr Comeback nach ihrer Verletzung letztes Jahr einiges vorgenommen.

„Das war ein langer und steiniger Weg, aber ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt wieder auf den Skiern stehen und an Wettkämpfen teilnehmen kann. Natürlich ist manchmal noch eine mentale Unsicherheit da, weil ich jetzt weiß, was passieren kann, aber in den jüngsten Trainings habe ich das gut hinbekommen. Körperlich fühle ich mich nach diesem harten Trainingssommer sehr fit.“

(Laura Wallner über ihr Comeback nach der Verletzung)

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