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Österreicher stellen am Stubaier Gletscher Freeski-Weichen für Olympia

Bestes Ergebnis am Stubaier Gletscher für Österreich dank Wallner und Svancer

Kelly Sildaru (EST) und Birk Ruud (NOR) holen Gold beim Tiroler Slopestyle-Saisonauftakt

 

Bei hervorragendem Wetter griffen 24 der weltbesten Freeskier:innen im perfekt präparierten Snowpark Stubai Zoo am Stubaier Gletscher tief in ihre Trickkiste im Battle um die ersten Slopestyle Punkte der Weltcup Saison, aber auch die letzten Tickets für Olympia. Obwohl es kein Podium für das österreichische Team gab, dürfen sich die Gastgeber mit Rang acht für Laura Wallner und Platz 14 für Matej Svancer über zwei absolute Top-Platzierungen freuen. Bei den Damen holte sich die Estin Kelly Sildaru mit Gold endlich ihr Stubai-Double und gewann vor Sarah Hoefflin (SUI) und Johanne Killi (NOR). In der Männerwertung war es Birk Ruud (NOR) im spannenden Showdown, der sich, flankiert vom Kanadier Max Moffatt und seinem Landsmann Ferdinand Dahl (NOR), den Sieg holte.

 

Der Stubai Zoo begrüßte die Freeski-Athlet:innen am Samstag mit strahlendem Sonnenschein und besten Verhältnissen auf 3000m Seehöhe - perfekte Voraussetzungen also für einen Finaltag, der für viele Zaungäste entlang des Kurses sorgte. Dabei ging es nicht nur um die ersten Slopestyle Punkte der Weltcupsaison, sondern für viele Rider:innen auch um eine der letzten Chancen, einen der begehrten Startplätze für Olympia zu ergattern.

 

Lokalmatadorin Laura Wallner festigt mit Heimerfolg Platz in der Elite / Estnisches Ausnahmetalent holt Double am Stubaier Gletscher

Schon mit dem achten Quali-Rang hatte sich die Lokalmatadorin Laura Wallner einen absoluten Traum erfüllt, der nur mehr durch eine Platzierung in den vorderen Rängen im Finale zu toppen gewesen wäre. Leider lief es jedoch nicht wie erhofft, und je ein Sturz am zweiten Kicker ließ diesen Traum platzen. Nichts destotrotz befindet sich die junge Stubaierin auf dem besten Weg nach China.

 

„Die Anspannung war generell da, weil der Weltcup daheim stattfand. Dass meine Familie dabei sein konnte, hat mich brutal gefreut und gepusht. Natürlich bin ich enttäuscht, das ist klar. Ich hätte mir gewünscht, dass ich zumindest einen Run runterbringe, vor allem zu Hause. Im Finale zu sein, war eine sehr gute Leistung für mich persönlich. Darauf bin ich wirklich stolz.

Die Fehler habe ich gemacht und das ist nicht an den Tatsachen gelegen, dass wir zu Hause im Stubaital sind oder dass meine Familie dabei war, das konnte ich recht gut ausblenden. Ich konnte einfach nicht die Leistung abrufen, die ich mir gewünscht hätte.“

 (Laura Wallner, AUT)

Ihre Teamkollegin Lara Wolf verpasste mit Platz Zehn nur knapp den Finaleinzug und war daher am Samstag als Zaungast mit dabei.

 

Endlich klappte es auch mit dem Double für das „Wunderkind“ aus Estland: In der Qualifikation nur bezwungen von der Schweizerin Mathilde Gremaud, die im zweiten Final-Run verletzt ausschied, schien die 19-jährige Kelly Sildaru trotz gebrochenen Daumens unaufhaltbar.

Nachdem sich die Estin im Vorjahr im letzten Trainingslauf vor dem Finale verletzt hatte, bewies sie nach ihrem Sieg 2018 erneut, wie sehr ihr der Stubaier Schnee liegt. Mit zwei beinahe perfekten Runs ließ sie im packenden Finale die Konkurrenz hinter sich - neben den besten Kicker Performances waren es auch die absolut beeindruckenden Rail-Lines, die sie mit acht Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierte in Führung brachten.

 

 

 

 

 

„Ich bin überglücklich. Die letzten beiden Jahre waren nicht einfach für mich, ich habe nur wenige Bewerbe bestritten. Umso glücklicher bin ich, jetzt wieder zurück zu sein und selbst mit einem gebrochenen Daumen an den Start zu gehen.

Letztes Jahr habe ich mich beim Aufwärmen direkt vor dem Finale verletzt und war total enttäuscht, vor allem da ich den Kurs hier im Stubaital sehr gerne mag. Deswegen bin ich glücklich heute hier zu sein und gewonnen zu haben.“

(Kelly Sildaru, EST)

 

Damit ließ sie die Schweizer Olympiasiegerin Sarah Hoefflin und die Vorjahres-Zweite, die Norwegerin Johanne Killi, hinter sich.

 

Junger Österreicher Svancer lässt abermals Potential durchblicken / Norweger Birk Ruud setzt sich in packendem Finale durch

Auch bei den Herren durfte sich das Gastgeberland über einen Finalplatz freuen. Mit einer überzeugenden Performance in der Qualifikation sorgte der junge Matej Svancer bereits für Freude beim ÖSV. Leider konnte er diesen Rückenwind nicht wie erhofft ins Finale mitnehmen, und erreichte nach zwei nicht optimalen Läufen, dennoch den hervorragenden 14. Rang inmitten der Superheroes der Szene. Der 17-Jährige Salzburger ließ damit nach dem Big Air Sieg auch im Slopestyle sein Talent eindrucksvoll durchblitzen.

 

„Es ist mir zu wenig aufgegangen, aber immerhin hat es super viel Spaß gemacht im Finale dabei zu sein. Ich habe in den vergangenen Tagen zwar relativ viel an den Rails trainiert, aber irgendwie ist es mir nach dem ersten Obstacle nicht mehr aufgegangen und dann kam ich immer aus dem Flow raus. Wie man gesehen hat, hat einfach alles perfekt sein müssen hier am Stubaier Gletscher.“

(Matej Svancer, AUT)

 

In einem Finale, das bis zuletzt alles offenließ, war es am Ende der starke Allrounder Birk Ruud, der triumphierte. Mit einem beinahe fehlerlosen ersten Run holte sich der Norweger, trotz eines Sturzes im zweiten Durchgang, verdient den Titel am Stubaier Gletscher. Der 21-Jährige sammelte mit einer perfekten Kicker-Line im ersten Run wichtige 87,6 Punkte. Der 2-malige X-Games und Weltcup Gewinner im Big Air beweis somit auch im Slopestyle seine Klasse.

 

Nur knapp dahinter folgte der für seine kreativen Rotationen und Grabs bekannte Kanadier Max Moffatt, der im zweiten Durchgang noch einmal gewaltig nachlegte und mit knappen 1,3 Punkten Rückstand Platz Zwei belegte. Der Vorjahres-Dritte, Ferdinand Dahl, scheint sich auf dem untersten Treppchen wohlzufühlen und holte mit einer super stylischen Kicker Performance und perfekten Rail-Lines, vor allem im zweiten Run, verdient seinen insgesamt dritten Podestplatz am Stubaier Gletscher.

 

„Ich bin mit meinem Skifahren von heute sehr glücklich. Endlich – mein zweiter Sieg im Slopestyle, das fühlt sich richtig gut an und die Jungs haben heute alle den Kurs gerockt. Das Wetter hier am Stubaier Gletscher

war die ganzen letzten Tage auch perfekt.

Mit dem zweiten Podium in dieser Saison könnte ich jetzt im siebten Himmel sein, aber ich versuche am Boden zu bleiben. Das ist sehr wichtig, der nächste Wettkampf kommt bestimmt. Also wird heute gefeiert und dann geht’s zum nächsten Weltcup, aber heute bin ich wirklich happy und danke auch meinem Team dafür!“

 (Birk Ruud, NOR)

 

 

 

 

 

 

 

Platzierung der weiteren ÖSV Athleten:

Hannes Rudigier (T) – Rang 28

David Wolf (T) – Rang 44

Julius Forer (V) – Rang 38

Noah Schallert (V) – Rang 51

Luis Resch (ST) – Rang 45

Samuel Baumgarnter (OÖ) – Rang 55

 

29 Damen und 57 Herren waren am Freitag in der Qualifikation an den Start gegangen, die 8 besten Damen und 16 besten Herren standen am Samstag im Finale. In diesem galt es zwei Läufe zu absolvieren, der bessere wurde gewertet. Dabei konnte ein Höchstscore von 100 Punkten erreicht werden. Im Slopestyle ist nicht nur die Schwierigkeit tonangebend bei der Bewertung der einzelnen Tricks, auch die Individualität, Vielseitigkeit und Kreativität der Runs, werden von den zehn Judges in das Scoring mitaufgenommen. Der durchaus anspruchsvolle, 500 Meter lange Slopestyle Kurs forderte den Athlet:innen dabei einiges ab, ließ sie jedoch auch zu Höchstleistungen auflaufen. Kreative Runs und absolute Top-Performances zogen sich durch die packenden Finali.

 

Für die Freeskier gibt es nun einmal eine kleine Weltcup-Pause. Für den nächsten Stopp geht es nach Übersee, wo es am 8. Jänner die nächste Chance auf weitere Slopestyle-Weltcuppunkte und letzten Tickets für Olympia gibt.

 

 

Resultate FIS Freeski World Cup Stubai 2021, 20.11.2021

 

Damen

  1. Kelly Sildaru (EST) – 88,68 Punkte
  2. Sarah Hoefflin (SUI) – 80,30
  3. Johanne Killi (NOR) – 78,32
  4. Kirsty Muir (GBR) – 74,46
  5. Maggie Voisin (USA) – 63,03
  6. Mathilde Gremaud (SUI) – 50,79
  7. Megan Oldham (CAN) – 36,97
  8. Laura Wallner (AUT) – 15,12

 

Herren

  1. Birk Ruud (NOR) – 87,60 Punkte
  2. Max Moffatt (CAN) – 86,26
  3. Ferdinand Dahl (NOR) – 86,06
  4. Hunter Henderson (USA) – 83,74
  5. Christian Nummedal (NOR) – 80,23
  6. Oliwer Magnusson (SWE) – 79,24
  7. Chris McCormick (GBR) – 78,18
  8. Jesper Tjader (SWE) – 78,10

...

14. Matej Svancer (AUT) – 40,72

 

Laura Wallner und Matej Svancer sorgen mit Finaleinzug bereit für das beste österreichische Ergebnis

FIS Freeski World Cup Stubai von 17. bis 20. November 2021
Lokalmatadorin Laura Wallner geht mit Heimvorteil in das Finale der besten acht am Samstag
Matej Svancer beeindruckt mit Rang acht in der Qualifikation

 

Bei grandiosen Bedingungen auf 3000m Seehöhe setzt sich im starken Startfeld der Damen die Schweizerin Mathilde Gremaud an die Spitze der Qualifikation. Die Stubaierin Laura Wallner schaffte mit einem soliden Rang acht den Einzug ins morgige Finale. Bei den Herren führen der US-Amerikaner Hunter Henderson und Teal Harle aus Kanada die hochkarätige Riege der besten 16 Herren an, zu der sich auch der Österreicher Matej Svancer zählen darf. Damit ist die Qualifikation bereits jetzt das beste österreichische Ergebnis am Stubaier Gletscher. Am Samstag, den 20. November 2021, kommt es zum Showdown in den Finalläufen der besten acht Damen und 16 Herren. Diese werden ab 11.20 Uhr live in ORF1 und im Livestream auf skiworldcup.live übertragen.

 

 

Hochkarätiges Finale garantiert

Die Damen machten den Auftakt und gleich von Beginn an klar, dass hier nicht gekleckert werden würde. Das Niveau der 32 Sportlerinnen aus 19 Nationen war allgemein enorm hoch, und erwartungsgemäß setzten sich einige der Favoritinnen an die Spitze. So geht die Olympia-Zweite aus der Schweiz, Mathilde Gremaud, mit dem Selbstvertrauen einer Qualifikationssiegerin in das morgige Finale. Die Vorjahres-Sechste bewies, dass ihr der österreichische Schnee enorm zusagt und ließ die Siegerin von 2018, Kelly Sildaru (EST) und Vorjahres-Zweite, Johanne Killi (NOR), knapp hinter sich.

Ebenfalls für das Finale qualifiziert haben sich Megan Oldham (CAN), Olympiasiegerin Sarah Hoeflin (SUI), Kirsty Muir (GBR) und Maggie Voisin (USA). Mit dabei sein wird auch die Tirolerin Laura Wallner, die sich erfreulicherweise als Achte für das Finale bei ihrem Heimweltcup qualifiziert hat. Ihre Teamkollegin Lara Wolf verpasste mit Platz Zehn nur knapp den Finaleinzug.

 

„Das ist das schönste Gefühl, und das Beste, was ich je erlebt habe. Und dass das daheim passiert. Ich habe es geschafft, meine Nerven zu behalten; auf einmal hat alles gepasst und ich konnte meine Keypoints abrufen. Ich habe für den Bewerb auch meine komplette Jump-Line umgestellt, und habe mich damit einfach sicher gefühlt. Ich kann sagen, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat. Aber das Wichtigste für mich ist immer die Liebe zum Sport.“

(Laura Wallner, AUT)

 

 

Weitere Informationen und Ergebnisse auf Seite 2.

Kanadier, US-Amerikaner und Skandinavier bestimmen die Qualifikation

Auch in der Herrenwertung wurden gleich in der Qualifikation die besten Tricks ausgepackt. In dem von Olympiamedaillisten, Weltcup-Gesamtsiegern und X Games-Helden gespickten Starterfeld setzten sich schlussendlich der US-Amerikaner Hunter Henderson und der Kanadier Teal Harle punktegleich gegen die starke Konkurrenz durch und verbuchten die ersten Slopestyle Qualifikationssiege der Saison für sich. Bei den Herren qualifizieren sich die besten 16 aus zwei parallel ausgetragenen Heats.

Hinter den beiden reihte sich Cody Laplante (USA), Birk Ruud (NOR), Colby Stevenson (USA), Ferdinand Dahl (NOR), Ferdinand Dahl (NOR), Oliwer Magnusson (SWE) und Max Moffatt (CAN).

 

Ebenfalls über einen Finaleinzug durften sich die Österreicher bei den Herren freuen– mit einer überzeugenden Performance im ersten Versuch sprang der junge Matej Svancer mit Platz acht souverän ins Finale und behauptete sich so mitten unter den internationalen Stars der Szene.

 

„Es ist sehr gut gelaufen, die Runs waren nicht einfach und ich habe nicht ganz das gemacht, was ich machen wollte. Ich werde auf alle Fälle mein Bestes geben. Ich freue mich sehr auf das Finale. Es werden sicher sehr kreative Tricks gezeigt, darauf bin ich schon sehr gespannt. Und es ist super österreichische Fans und Freunde hier zu haben, die zusehen können.“

(Matej Svancer, AUT)

 

Hinter Svancer zogen mit Fabian Boesch (SUI), Chris McCormick (GBR), Nicholas Goepper (USA), Colin Wili (SUI), Isak Davidson (SWE), Christian Nummedal (NOR) und Jesper Tjader (SWE) noch das Who-is-who der Slopestyle Szene ein.

 

Spannender Showdown im Finale zu erwarten

Noch bis Samstag findet mit dem FIS Freeski World Cup Stubai der Auftakt der Weltcup-Saison am Gaiskarferner statt. Spannend wurde es bereits bei der Qualifikation. Das Zusammenspiel aus perfekt präpariertem Kurs und optimalem Wetter ließ die Rider zu Höchstleitungen auflaufen. Insgesamt wurden dabei je zwei Läufe absolviert, der bessere davon gewertet.

Die Startaufstellungen deuten jetzt schon auf ein äußerst spannendes Finale hin. Die Finalläufe beginnen am Samstag, den 20. November um 11.30 Uhr mit den acht Damen, danach die besten 16 Herren. ORF1 überträgt den FIS Freeski World Cup live ab 11.20 Uhr, zudem gibt es einen Livestream auf skiworldcup.live.

 

Aktuelle Informationen, Ergebnisse und Bildmaterial gibt es auf www.stubaier-gletscher.com.

 

PROGRAMM FIS FREESKI WORLD CUP STUBAI 2021*
Sa, 20.11.

10.05 Uhr         Training Damen & Herren

Ab 11.20 Uhr    Finalläufe Damen & Herren | LIVE auf ORF1 ab 11.20 Uhr im Livestream auf skiworldcup.live
 

*Programmänderungen vorbehalten

Feinste Slopestyle-Action beim Training als Vorgeschmack für den Freeski World Cup am Stubaier Gletscher

FIS Freeski World Cup Stubai von 17. bis 20. November 2021

Training für die besten Damen und Herren der internationalen Freeski-Elite

 

Mit „chilligem Cruisen“ auf höchstem Niveau stieg der Führende im Big Air Weltcup, der junge Österreicher Matej Svancer, am Mittwoch ins Training ein, während bei den Damen die 18-jährige Chinesin Eileen Gu bereits vor wenigen Tagen mit einer Weltpremiere aufhorchen ließ.

 

Zwei höchst motivierte Trainingstage bei perfekten Bedingungen im Snowpark Stubai Zoo - die weltbesten Freeski-Athleten von vier Kontinenten sind begeistert. Noch bis 20. November 2021 gastiert der FIS Freeski World Cup am Stubaier Gletscher, und der Saisonauftakt der Slopestyler verspricht jetzt schon einen Kampf auf höchstem Niveau um die ersten Weltcup-Punkte und letzten Olympiatickets. Vor allem einige der jüngeren Athleten könnten für Überraschungen sorgen. Das Finale wird am Samstag ab 11.20 Uhr live in ORF1 und im Livestream auf skiworldcup.live übertragen.

 

An den beiden Trainingstagen zeigte sich schon, welche Athleten:innen aus den 22 teilnehmenden Nationen den anspruchsvollen Slopestyle-Kurs am besten im Griff haben. Dank der gewohnten Top-Shape bot dieser das optimale Setting in Vorbereitung für das Battle um die ersten Weltcup-Punkte des Winters. Auch die Vergabe der Plätze für die Olympischen Spiele 2022 sind ein weiterer Ansporn für die Sportler, bereits zu Beginn der Saison in Höchstform zu sein.

 

Während im Tal der Nebel die Sicht verstellte, konnten die 60 Herren und 33 gemeldeten Damen – darunter acht ÖSV Athleten:innen (Lukas Müllauer musste den Bewerb aufgrund einer Schulterverletzung am ersten Trainingstag abbrechen) – auf knapp 3000m Seehöhe bei größtenteils strahlendem Sonnenschein schon einmal ein Gefühl für die beiden Kicker und Jib Features am 500 Meter langen Kurs entwickeln. Dieser stellte die Athleten auch von Beginn an vor eine Herausforderung, denn vor allem die eng nacheinander liegenden Rails forderen absolute Konzentration und Präzision von den Sportler:innen. Doch dank eines Parks im perfekten Zustand, der die Athlet:innen bereits im Vorfeld des eigentlichen Bewerbes zu Höchstform auflaufen ließ, zeigten sich die Sportler:innen bester Laune und brennen darauf, auch in der Disziplin Slopestyle in diese wichtige Olympiasaison starten zu können.

 

Dabei gehen vor allem einige der „Young Guns“ - zu Recht - mit Selbstbewusstsein an den Start. Bei den Damen wird die junge Chinesin Ailing Eileen Gu ihr Vorjahres-Bronze nicht nur verteidigen wollen, sondern versuchen, dieses in Gold umzuwandeln. Dass ihr der Stubaier Schnee liegt, hat die Slopestyle X-Games Gewinnerin schon bewiesen, denn dort hatte sie erst vor zwei Wochen im Zuge des Trainings mit dem „World’s Female First“ eines Double-Cork 1440 für internationale Furore gesorgt.

 

Aber auch das Gastgeberland hat mit Matej Svancer ein Nachwuchstalent der Extraklasse in der Tasche. Für den erst 17-Jährigen könnte, nach seinem beeindruckenden Sieg im Big Air Weltcup in Chur vor einigen Wochen, eine erneute Top-Platzierung in den vorderen Rängen drin sein.

 

„Der Kurs ist heuer technisch sehr schwer, aber jeder macht das Beste draus. Das Training war mega, jeder hatte Spaß und jetzt freuen wir uns alle auf morgen. Mein Plan ist, das Ganze zu genießen und eine gute Zeit hier zu haben!“

(Hannes Rudigier, AUT)

Ernst wird es am morgigen Freitag für die Sportler:innen, wenn es bei der Qualifikation um den Einzug in die Finalis geht. Hochspannung pur ist dann am Samstag, den 20. November garantiert, denn ab 11.30 Uhr starten die Finalläufe der besten acht Damen und sechzehn Herren. Diese werden live ab 11.20 Uhr auf ORF1 im Fernsehen und im Livestream auf skiworldcup.live übertragen.

 

Aktuelle Informationen und Bildmaterial gibt es auf www.stubaier-gletscher.com.

Slopestyle Weltcup Auftakt am Stubaier Gletscher

Die besten Damen und Herren der internationalen Freeski-Elite aus 20 Nationen im Kampf um Olympiatickets beim FIS Freeski World Cup Stubai von 17. bis 20. November 2021

 

Diesen Slopestyle-Auftakt lassen sich weder Olympia-Medaillist:innen, Weltcup-Gesamtsieger:innen, noch Zukunftshoffnungen und X-Games-Held:innen entgehen: wenn sich die Besten der Freeski-Szene gleich zu Beginn der Saison die Ehre in Tirol geben, ist feinste Slopestyle-Action rund um die letzten Olympiatickets garantiert. Von 17. bis 20. November 2021 gastiert der FIS Freeski World Cup zum mittlerweile fünften Mal für den Disziplinen-Auftakt im Snowpark Stubai Zoo. Das packende Finale kann live via ORF1 und im Livestream auf skiworldcup.live mitverfolgt werden.

 

Enorm starkes Teilnehmerfeld battled um die begehrten Olympiastartplätze

Zum bereits fünften Mal wird die Pro Line im Stubai Zoo von 17. bis 20. November zum Treffpunkt der nationalen wie internationalen Freeski-Elite. Die gewohnt perfekten Park-Bedingungen bieten auch dieses Jahr wieder optimale Voraussetzungen, wenn es um die ersten Slopestyle Weltcup-Punkte des Winters und um ein Preisgeld von 50.000 CHF geht. Für viele Athlet:innen ist der beliebte Stopp am Stubaier Gletscher auch eine der letzten Möglichkeiten, Plätze für die Olympischen Spiele 2022 zu ergattern – ein enormer Ansporn, gleich zum Auftakt mit Spitzen-Performances aufzuzeigen. Die Weltpremiere eines Double-Cork 1440 der Chinesin Eileen Gu am vergangenen Wochenende im Zuge des Snowpark Openings ist nur ein Vorgeschmack auf den Weltcup.

 

Mit dem Ende der Registrierungsphase am 10. November dürfen sich ÖSV und Veranstalter wieder auf das Who-is-who der internationalen Szene und somit äußerst spannende Bewerbe im Stubaital freuen. Das Kontingent von 30 Damen und 60 Herren aus vier Kontinenten ist komplett ausgeschöpft.

 

Viele der Top Damen und Herren aus dem vergangenen Weltcup Winter stehen am vorletzten Novemberwochenende wieder am legendären Gaiskarferner am Start. Der Park ist perfekt geshaped, wovon sich der Großteil der Teilnehmer bereits während der Trainingswochen im Rahmen der Prime Park Sessions überzeugen und die optimale Schneelage nützen, um sich auf die Olympiasaison vorzubereiten.

 

„Wir sind sehr zufrieden wie die Vorbereitungen für den FIS Freeski World Cup laufen und sind davon überzeugt, wieder eine professionelle und sichere Abwicklung der Veranstaltung, vor allem auch Dank unserer Partner, allen voran die Bergbahnen Stubaier Gletscher und der Tourismusverband Stubai, zu ermöglichen. Der Park präsentiert sich jetzt schon in perfekter Form, wovon sich bereits ein Großteil der Athlet:innen bei den Prime Park Sessions überzeugt. Und die hochkarätige Startliste zeigt uns, wie beliebt dieser Stopp, vor allem auch bei den internationalen Sportler:innen ist.“

 (Erich Flatscher, OK Team)

 

 

Gastgeberland hofft auf Weltcuperfolg auf heimischem Boden

Der ÖSV hat mit dem jungen Matej Svancer (S), der sich bei seinem ersten Antritt unter rot-weiß-roter Fahne sensationell auch gleich seinen ersten Weltcupsieg beim Big Air in Chur holte, eines der heißesten Eisen am Start. Das erst 17-jährige Ausnahmetalent hatte es im Vorjahr ganz knapp nicht in Finale geschafft, und hat somit eine große Rechnung mit dem Stubaier Slopestyle-Kurs offen.

 

„Ich bin sehr motiviert für den Start am Stubaier Gletscher. Das ist immer noch einer meiner ersten Weltcupstarts und obwohl es in Chur so gut gelaufen ist, heißt das nicht, dass es jetzt immer so sein wird. Für mich ist auch der Spaß am Fahren sehr wichtig und bisher hatte ich drei geniale Tage am Gletscher.“

(Matej Svancer)

 

Auch Lukas Müllauer (S), der 2019 seinen ersten Big Air Weltcup-Sieg holte, sowie beim Saisonauftakt in Chur als zweitbester Österreich auf Platz Sieben landete, gilt als einer der Top-Anwärter auf österreichischem Boden. Diese beiden haben aus heimischer Sicht auch die größten Chancen auf ein Olympiaticket, das den besten 30 der Weltrangliste zugesprochen wird. Mit Sam Baumgartner (OÖ), Julius Forer (V), Luis Resch (ST), Hannes Rudigier (T) und David Wolf (T) stellt Österreich eine starke Mannschaft beim Heimweltcup.

 

Aber auch die beiden antretenden Österreicherinnen sollte man beim ihrem Heimweltcup auf der Rechnung haben. Die Paznaunerin Lara Wolf, die mit Platz 12 in Chur schon einen guten Start in die Saison vorgelegt hatte, wird versuchen, die positiven Vibes auch zu Hause auf den Boden zu bringen. Die Lokalmatadorin Laura Wallner, die es im Vorjahr nach einer langen Verletzungspause auf Rang 16 geschafft hatte, geht ebenfalls topmotiviert ins Rennen auf ihrem Heimgletscher.

 

„Es ist jedes Jahr wieder etwas Besonderes vor der Haustüre am Stubaier Gletscher einen Weltcup zu fahren. Natürlich ist es einerseits die Familie und Freunde, die zum Zuschauen kommen und andererseits das Gefühl da wohne ich, da bin ich zu Hause. Aber in erster Linie das Skifahren an sich, der Park selbst ist mega und es macht mich extrem stolz, dass da so ein guter Park steht und ein Weltcup stattfindet.“

(Laura Wallner)

 

Creme de la Creme der Freeskier garantiert Action vom Feinsten

Bei den Herren lassen die Meldungen Freeski-Herzen schon vorab höherschlagen. In Abwesenheit des Titelverteidigers Andri Ragettli, der nach seiner Verletzung noch pausieren muss, werden es allen voran die Skandinavier sein, auf die ein Auge zu werfen ist. Die beiden Norweger Christian Nummedal (Big-Air Weltcup Gesamtsieger 2018) und Ferdinand Dahl (Silber 2021 und Bronze 2019 X-Games im Slopestyle), die 2020 Platz Zwei und Drei in Tirol belegt hatten, sowie deren Teamkollege Birk Ruud (Big-Air Weltcup Gesamtsieger 2020 und Dritter beim 1. WC Stopp in Chur im Big Air) werden am Stubaier Gletscher wieder angreifen.

Ebenfalls auf der Liste sollte man ihre schwedischen Nachbarn haben, denn der Sieger von 2018 Henrik Harlaut (8-facher X-Games Gewinner), und seine Landsmänner Jesper Tjader (Weltcup

Gesamtsieger Slopestyle 2014) und Oliwer Magnusson (Weltmeister Big Air 2021) wollen sich beim Slopestyle-Saisonauftakt natürlich beweisen und visieren Top-Platzierungen an.

 

Gegen die skandinavische Armada stellen sich ebenfalls Spitzen-Rider aus Übersee: mit dem 3-fachen X-Games Sieger Alex Hall, dem Olympiazweiten von 2018 und 4-fachen X-Games Sieger Nick Goepper, sowie deren Kollegen und X-Games Slopestyle Sieger 2020 Colby Stevenson, stellt die USA ein starkes Trio im Hinblick auf Podestplätze. Aber auch mit dem britischen Slopestyle-Weltmeister von 2019, James Woods, sowie dem Kanadier Mark Hendrickson und dem Schweizer Fabian Boesch ist zu rechnen, wenn es um Top-Runs geht.

 

Internationale Girlpower im knallharten Kampf um Jury-Punkte

Die Anmeldeliste der Damen verspricht ebenfalls hochkarätige Action und heiße Battles ums Podium. Die Gewinnerin aus dem Vorjahr, die mehrmalige Weltmeisterin und X-Games Gewinnerin Tess Ledeux (FRA), wird, dank ihres Sieges beim Big Air Weltcup-Auftakt in Chur, mit Selbstbewusstsein in Tirol an den Start gehen. Auch die Zweitplatzierte von 2020, X-Games Gewinnerin Johanne Killi (NOR) wird ihre besten Tricks auspacken müssen, um erneut am Stockerl zu stehen.

Allen im Nacken sitzt derzeit die junge Chinesin Ailing Eileen Gu (Drittplatzierte Stubai 2020, dominierte 2021 die Weltmeisterschaften und X-Games), die mit dem „World’s Fmale First“ eines Double-Cork 1440 schon am Wochenende für Aufsehen sorgte.

 

Zu rechnen ist aber auch mit der 5-fachen X-Games Gewinnerin und Halfpipe Weltmeisterin 2019, Kelly Sildaru (EST), die alles daransetzen wird, ihren Triumph von 2018 zu wiederholen.

Auch die Olympiazweite und X Games-Siegerin Mathilde Gremaud (SUI), sowie deren Landsfrauen, die Olympiasiegerin und mehrmalige X Games-Gewinnerin Sarah Höfflin, die in Chur Silber geholt hat,

sowie die Viertplatzierte des ersten Stopps im Big Air, Giulia Tanno (Big-Air Weltcup Gesamtsiegerin 2020), werden versuchen, die Vorjahres-Dominatorinnen in Schach zu halten.

Für zusätzliche Spannung sorgen mit Sicherheit auch die Meldungen der Drittplatzierten von 2017, der US-Amerikanerin Caroline Claire, sowie der Kanadierin Megan Oldham. Auch die junge Deutsche Aliah Delia Eichinger könnte ein Wörtchen beim Run auf die ersten Weltcup-Punkte mitzureden haben.

 

CREME DE LA CREME DER SLOPESTYLE-ELITE

Weltcup-Auftakt der Slopestyler am Stubaier Gletscher von 17. bis 20. November 2021 als Startschuss in die Olympiasaison

Spektakuläre Ski-Action präsentiert von den besten Freeskiern der Welt und das in einem der Top-Snowparks in Europa: Das kann nur eines bedeuten – das Stubaital lädt erneut zum Weltcupauftakt der Slopestyler. Von 17. bis 20. November 2021 gastiert der FIS Freeski World Cup zum fünften Mal im Snowpark Stubai Zoo und begrüßt Starter aus über 20 Nationen. Das Slopestyle-Event läutet die Olympiasaison ein und gilt damit als besonders wichtiges Highlight des Weltcup-Kalenders. Unter den Top-Athleten befindet sich auch ein starkes österreichisches Team, das sich die Chancen auf Erfolge auf heimischem Boden nicht entgehen lassen will. Das Finale des spannenden Wettkampfes wird wieder live im ORF übertragen.

Der Auftakt zum diesjährigen Weltcup-Winter verspricht ein äußerst spannender zu werden.

Mit dem FIS Freeski Weltcup Stubai startet die Slopestyle-Saison in den Olympiawinter. Für viele Athletinnen und Athleten ist es die Möglichkeit, sich noch ein Ticket für Peking 2022 zu sichern. Die erfolgreichen Austragungen der letzten Jahre, sowie der bei den Athleten sehr beliebte Snowpark Stubai Zoo, garantieren neuerlich ein erstklassiges internationales Starterfeld. So tummeln sich ab 25. Oktober einige der weltbesten Athleten am Stubaier Gletscher, um sich optimal auf den wichtigen Auftaktstopp vorzubereiten. Vor allem die Stubai Prime Park Sessions, die ab dem 20.10. stattfinden, bieten die perfekten Voraussetzungen für den Feinschliff. Gastgeber-Team möchte auf heimischem Boden punkten Bei ihrem „Heimspiel“ geht es auch für die besten Freeskier und Freeskierinnen aus Österreich neben wichtigen Weltcuppunkten um die letzten Tickets für die Olympischen Spiele in Peking kommenden Februar.

 

Das österreichische Herren-Team rund um den Salzburger Lukas Müllauer, den Oberösterreicher Samuel Baumgartner, Julius Forer aus Vorarlberg, den Steirer Luis Resch, sowie die Tiroler Hannes Rudigier und David Wolf will sich beim Heimweltcup natürlich in Top-Form präsentieren. Komplettiert wird das österreichische Herrenaufgebot von den beiden Nachwuchstalenten Daniel Bacher und Matej Svancer, der es bei seinem ersten Weltcupantritt im Vorjahr am Stubaier Gletscher mit Platz 16 nur knapp das Finale verpasst hat. Vor allem für den Stubaier Bacher ist es als Lokalmatador etwas Besonderes in seinem „Wohnzimmer“ einen Weltcup zu fahren. Bei seinem Weltcup Debüt vor einem Jahr dort, hatte er mit Rang 20 schon bewiesen, dass einiges in ihm steckt. Eventuell Zitat Bacher einfügen? Aber auch bei den Damen könnte es aus österreichischer Sicht spannend werden, denn die beiden Tirolerinnen Lara Wolf (Paznauntal) und Lokalmatadorin Laura Wallner werden es sich auch nicht nehmen lassen, ordentlich in die Trickkiste zu greifen und die Fahnen für ihr Heimatland hochzuhalten. Beide hatten es im Vorjahr unter die Top 20 bei ihrem Heimweltcup geschafft, eine Marke, die es heuer zu knacken gilt.

 

Internationale Elite scharrt in den Startlöchern

Auch die internationale Konkurrenz lässt sich den Slopestyle Weltcup Auftakt in Tirol natürlich nicht entgehen. Sowohl Vorjahressieger Andri Ragettli aus der Schweiz (Weltmeister Slopestyle 2021 und 2-facher X-Games Gewinner), als auch die beiden Norweger Christian Nummedal (Big-Air Weltcup Gesamtsieger 2018) und Ferdinand Dahl (Silber 2021 und Bronze 2019 X-Games im Slopestyle), die 2020 das Stubaier Podium komplettierten, sowie deren Teamkollege Birk Ruud (Big-Air Weltcup Gesamtsieger 2020) sind bereits gemeldet. Ebenso auf der vorläufigen Startliste steht der Sieger von 2018 Henrik Harlaut (8-facher X-Games Gewinner) aus Schweden, sowie seine Landsmänner Jesper Tjader (Weltcup Gesamtsieger Slopestyle 2014) und Oliwer Magnusson (Weltmeister Big Air 2021). Der Antritt dieser Top-Fahrer garantiert an sich schon einen spannenden Kampf ums Podest. Interessant präsentiert sich allerdings auch die Übersee-Konkurrenz. Denn auch aus den USA wurden die ersten Meldungen von Top-Fahrern eingereicht: u.a. Alex Hall, 3-facher X-Games Sieger; Nick Goepper, Olympiazweiter 2018, 4-facher X-Games Sieger; Colby Stevenson, X-Games Sieger Slopestyle 2020. Gleiches gilt bei den Damen. 2020 war es die Französin Tess Ledeux (mehrmalige Weltmeisterin und X-Games Gewinnerin), die sich in einem extrem spannenden Wettkampf den Sieg holte. Sie wird wieder am Stubaier Gletscher am Start stehen, wie die damals Zweitplatzierte, Johanne Killi (X-Games Gewinnerin Slopestyle 2017) aus Norwegen. Auch die jungen Ausnahmetalente Ailing Eileen Gu aus China (Drittplatziert Stubai 2020, dominierte 2021 die Weltmeisterschaften und X-Games) und Kelly Sildaru (5-fache X-Games Gewinnerin, Weltmeisterin Halfpipe 2019, Stubai Weltcup Siegerin 2018) aus Estland werden am Stubaier Gletscher wieder ihr Können unter Beweis stellen. Dank der Nennung einiger zusätzlicher Top-Athletinnen könnte es heuer erneut ein äußerst knapper Kampf um Jury-Punkte werden: so gehen unter anderem die Deutsche Alia Delia Eichinger, ebenso wie die Drittplatzierte von 2017, Caroline Claire aus den USA, an den Start. Diese müssen vor allem mit den starken Damen aus der Schweiz rechnen, denn sowohl Mathilde Gremaud (Olympiazweite 2018 und 3-fache X-Games Siegerin), als auch ihre Landsfrauen Giulia Tanno (Big-Air Weltcup Gesamtsiegerin 2020) sowie Olympiasiegerin und X-Games Gewinnerin 2018, Sarah Höfflin, sollte man auf der Liste haben, wenn es um die vordersten Ränge geht. Spannende Battles um die ersten Titel der Saison Veranstalter und Aktive freuen sich gleichermaßen, dass von 17. bis 20. November wieder FreeskiAction vom Allerfeinsten im legendären Snowpark Stubai Zoo am Stubaier Gletscher am Plan steht. Mit diesem Stopp in einer außergewöhnlichen Winter-Saison versammelt sich zum bereits fünften Mal die weltweite Freeski-Elite am Gaiskarferner, um auf der Pro-Line die ersten wichtigen Punkte für die Weltcupwertung zu sammeln. Die Gletscherlage auf über 3.000 Meter bietet den Teilnehmern bereits zu Saisonbeginn das perfekte Setup rund um einen einzigartigen Snowpark.

Um die Einhaltung der bundesweiten Covid-19 Sicherheitsvorgaben zu gewährleisten, gelten im gesamten Skigebiet die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen, aktuelle Informationen dazu gibt es unter https://www.stubaier-gletscher.com/stubai-live/news/detail/coronavirus-information/ 

 

PROGRAMM FIS FREESKI WORLD CUP STUBAI 2021*

Mi, 17.11. Training Damen & Herren

Do, 18.11. Training Damen & Herren

Fr, 19.11. Qualifikation Damen & Herren

Sa, 20.11. Finale Damen & Herren | LIVE auf ORF1 ab 11.15 Uhr und im Livestream auf www.skiworldcup.live

*Programmänderungen vorbehalten

Startnummer 1 ist Trumpf am Stubaier Gletscher

FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020 
Tess Ledeux (FRA) und Andri Ragettli (SUI) holen Gold beim Slopestyle-Saisonauftakt am Stubaier Gletscher

Bei hervorragendem Wetter zeigten 24 der weltbesten Freeskierinnen und Freeskier im perfekt präparierten Snowpark DC Stubai Zoo am Stubaier Gletscher ihre besten Tricks im Battle um die ersten Punkte der neuen Weltcup Saison. 2020 erwies sich die Startnummer 1 als wahrer Glücksgriff – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren siegten die Träger dieser Nummer. Tess Ledeux (FRA) gewann bei den Damen vor Johanne Killi (NOR) und Aileen Eiling Gu (CHN). In der Männerwertung war es Andri Ragettli (SUI) im spannenden Showdown, der sich flankiert von den Norwegern Christian Nummedahl und Ferdinand Dahl den Sieg holte. 


Der DC Stubai Zoo begrüßte die Freeski-AthletInnen am Samstag mit strahlendem Sonnenschein und feinstem Schnee. Die Voraussetzungen waren also perfekt für einen Finaltag, der nicht nur in sportlicher Hinsicht ein außergewöhnlicher war. Besonders unter den momentan herausfordernden Rahmenbedingungen, machten sich die Bemühungen, sowie die gewissenhafte Umsetzung des Präventionskonzeptes anhand der bundesweiten Vorgaben absolut bezahlt. Dadurch wurde eine professionelle und sichere Abwicklung der Veranstaltung gewährleistet und den AthletInnen die Ausübung ihrer Sportart ermöglicht. Die Rider nahmen den Weltcup-Saisonauftakt am Stubaier Gletscher zum Anlass, ihre anspruchsvollsten Tricks auf den beiden Kickern und Rails des 500 Meter langen Slopestyle-Kurses zu zeigen und damit die ersten Weltcuppunkte der Saison einzuheimsen. 60 Herren und 24 Damen waren am Donnerstag in der Qualifikation an den Start gegangen, die 16 besten Herren und 8 besten Damen standen am Samstag im Finale. In diesem galt es zwei Läufe zu absolvierten, der bessere wurde gewertet. Nicht nur die Schwierigkeit ist tonangebend bei der Bewertung der einzelnen Tricks, auch die Individualität, Vielseitigkeit und Kreativität der Runs, werden von den sieben Judges in das Scoring mitaufgenommen.


Französin beschenkte sich selbst mit Gold vorab zum Geburtstag
Nichts wurde es aus dem Double für das „Wunderkind“ aus Estland: Die 18-jährige Kelly Sildaru schien nach einer bärenstarken Qualifikation nicht zu bezwingen. Im letzten Trainingsrun vor dem Finale verletzte sie sich und musste unverrichteter Dinge vom Start aus mitansehen, wie sich Tess Ledeux (FRA) den Sieg schnappte. Bei beinahe allen Fahrerinnen war es der erste Run, der mehr Punkte brachte und schlussendlich für die Wertung ausschlaggebend war. Selbst die spätere Siegerin stürzte im zweiten Durchgang, konnte jedoch durch ihren sehr hohen Score aus Runde 1 die Führung behalten. Ein Leftside 1260 auf Switch bio 9 verhalf der bald 19-jährigen Doppelweltmeisterin zu 89 Punkten und als verfrühtes Geburtstagsgeschenk - sie wird am 23. November 19 Jahre alt - somit Gold. Damit ließ sie die Norwegerin Johanne Killi (81 P.) und das junge chinesischen Nachwuchstalent Aileen Eiling Gu (77 P.) hinter sich. 
 
„Ich bin sehr glücklich über meine Leistung! Das ist wirklich ein großartiges Comeback nach meiner Knieverletzung im Vorjahr. Der Kurs war anspruchsvoll, aber das Wetter traumhaft und der Bewerb super!“ (Tess Ledeux, FRA)

 
 
Die beiden Österreicherinnen waren am Finaltag nur als Zaungäste zugegen. Lokalmatadorin Laura Wallner (T) belegte nach ihrer langen Verletzungspause in dem enorm starken Starterfeld Platz 16., Lara Wolf (T) landete auf dem 20. Rang.


Schweizer Ragettli dreht Spieß im zweiten Run um
In einem Finale, das bis zuletzt alles offenließ – war es am Ende der konstant starke Schweizer Andri Ragettli, der triumphierte. Der aktuelle und mittlerweile 3-fache Weltcup-Gesamtsieger wurde seinem Ruf gerecht, mental extrem stark zu sein, gerecht und behielt im zweiten Run die Nerven. Der 22-Jährige sammelte mit einem Switch right double Misty 12 auf left double Cork 14 im zweiten Run wichtige 94 Punkte. Für den Schweizer ist es der achte Weltcup-Sieg und das 20. Weltcup-Podium. Mit etwas Respektabstand folgten die beiden starken Norweger Christian Nummedahl (91,75 P.) und, wie schon 2018, Ferdinand Dahl (87,25 P.).
 
„Nach dem Training habe ich meinen ersten Run noch abgeändert. Im zweiten Run habe ich wirklich voll an mich geglaubt und mich richtig konzentriert und hab dann auch alles perfekt gestanden. Es war einfach unglaublich, da das Training wirklich schwierig war. Deswegen bin ich umso glücklicher, dass ich im Wettkampf auch unter Druck meine beste Leistung zeigen konnte.“ (Andri Ragettli, SUI)

 

Der Tiroler Hannes Rudigier hatte es mit zwei guten Runs bis ins Finale geschafft, am Samstag musste er sich aber dann mit einem 16. Rang in seinem Heimweltcup zufriedengeben.
 
„Es war richtig, richtig cool im Finale dabei zu sein. Ich bin extrem glücklich, dass ich hier mitfahren durfte und zu den besten 16 der Welt zähle. Wir hatten echt gute Trainings, im Wettbewerb ist es mir dann nicht so gut gegangen, aber ich nehme auf alle Fälle wichtige Erfahrungen mit.“ (Hannes Rudigier, AUT)
 
 
Seine Teamkollegen waren am Samstag leider nur mehr zum Anfeuern am Gletscher. Nur knapp am Finale vorbei sprang der Vorarlberger Julius Forer, mit Rang 18. Der junge Weltcup-Debütant Daniel Bacher (T) schaffte bei seinem ersten Antritt auf Anhieb einen beeindruckenden 20. Platz. Nicolas Biembacher (T) belegte Platz 28, David Wolf (T) Platz 37. Nicht ganz nach Plan verlief die Qualifikation für die rot-weiß-roten Weltcup-Routiniers: Lukas Müllauer (S) und Samuel Baumgartner (OÖ) mussten sich mit den Plätzen 53 und 55 zufriedengeben. 
 

Nach der Absage des Weltcup-Stopps in Amerika (Copper Mountain), geht es am 8. und 9. Jänner 2021 mit dem Big Air Weltcup am Kreischberg in der Steiermark auf österreichischem Boden weiter. 

 

Grandiose Bedingungen bei der Qualifikation

Sildaru peilt Titelverteidigung bei Damen an, Kanadier Hendrickson dominiert die Qualifikation für den Weltcup-Auftakt der Freeskier am Stubaier Gletscher

FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020
ÖSV Athlet Hannes Rudigier schafft den Finaleinzug der besten 16 am Samstag

Bei grandiosen Bedingungen in 3000m Seehöhe setzt sich im starken Startfeld der Damen die Gewinnerin des letzten Weltcups im Stubaital 2018, die Estin Kelly Sildaru (EST) an die Spitze der Qualifikation, die aufgrund der Wettervorhersage auf Donnerstag vorverlegt wurde. Mark Hendrickson aus Kanada führt die hochkarätige Riege der besten 16 Herren an, zu der sich auch der Tiroler Hannes Rudigier zählen darf. Am Samstag, den 21. November 2020, kommt es zum Showdown in den Finalläufen der besten acht Damen und 16 Herren. Diese werden ab 11.20 Uhr live in ORF1 übertragen.

Noch bis Samstag findet mit dem FIS Freeski World Cup Stubai der Auftakt der Weltcup-Saison am Gaiskarferner statt. Spannend wurde es bereits bei der um einen Tag vorgezogenen Qualifikation. Das Entfallen eines Trainingstages stellte die AthletInnen aus 23 Nationen vor die Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit und nach langer Contest-Pause auf Wettkampfmodus umzustellen. Doch das Zusammenspiel aus perfekt präpariertem Kurs und optimalem Wetter ließ die Rider zu Höchstleitungen auflaufen. Insgesamt wurden dabei je zwei Läufe absolviert, der bessere davon gewertet.

Titelverteidigerin erneut auf Erfolgskurs

Die Damen machten den Auftakt und gleich von Beginn an klar, dass hier nicht gekleckert werden würde. Das Niveau der 24 Sportlerinnen war allgemein enorm hoch, doch einmal mehr setzte sich hier die Estin Kelly Sildaru an die Spitze. Die Siegerin von 2018 bewies erneut, dass ihr der österreichische Schnee enorm zusagt und ließ die erst 16-jährige Chinesin Ailing Eileen Gu und die Norwegerin Johanne Killi knapp hinter sich.

„Die Qualifikation ist wirklich super gelaufen. Ich bin aufgrund der Covid-Krise lange nicht auf den Skiern gestanden, daher war es schon stressig nur einen Trainingstag zu haben. Aber ich bin sehr zufrieden mit meinen Tricks und den Runs. Ich werde auch im Finale auf alle Fälle mein Bestes geben!“ (Kelly Sildaru, EST)

Ebenfalls für das Finale qualifiziert haben sich Mathilde Gremaud (SUI), Tess Ledeux (FRA), Megan Oldham (CAN), Katie Summerhayes (GBR) und Darian Stevens (USA). Leider nicht mit dabei sein werden die beiden Athletinnen der Gastgebernation. Sowohl für Laura Wallner als auch Lara Wolf war in der Qualifikation leider Endstation beim Heimweltcup.

 

Kanadier, Schweizer, Skandinavier und Amerikaner bestimmen die Qualifikation

Auch in der Herrenwertung wurden gleich in der Qualifikation die besten Tricks ausgepackt. In dem von Olympiamedaillisten, Weltcup-Gesamtsiegern und X Games-Helden gespickten Starterfeld setzte sich schlussendlich Mark Hendrickson gegen die starke Konkurrenz durch und verbuchte den ersten Qualifikationssieg der Saison für sich. Bei den Herren qualifizieren sich die besten 16 aus zwei parallel ausgetragenen Heats. Gewinner des zweiten Heats war Fabian Bösch aus der Schweiz, der nur 0,33 Punkte hinter Hendrickson blieb.

Hinter dem Kanadier und dem Schweizer reihte sich Oliver Magnusson (SWE), Sebastian Schjerve (NOR), Oscar Wester (SWE), Kim Gubser (SUI), Ferdinand Dahl (NOR), William Borm (USA), Nick Goepper (USA), Oystein Braaten (NOR), Andri Ragettli (SUI) Tormod Frostad (NOR), Christian Nummedahl (NOR) Nils Rhyner (SUI) das Who-is-who der Slopestyle Szene ein.

Für das Gastgeberland hält am Samstag Hannes Rudigier (AUT) noch vor Colby Stevenson die Fahnen hoch. Mit zwei gelungenen Runs schaffte es der Tiroler auf Platz acht in diesem Heat. Sein Teamkollege Julius Forer (AUT) verpasste mit Rang zehn in seinem Heat nur knapp den Einzug ins Finale.

„Ich bin extrem glücklich, dass ich heute ins Finale gefahren bin, wir haben echt alles gegeben. Es ist einfach so cool, wenn sich die ganze harte Arbeit bezahlt macht. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.“ (Hannes Rudigier, AUT/Tirol)

 

 

Blue Bird und beste Stimmung

Blue Bird, beste Stimmung und jede Menge Slopestyle-Action beim Training zum Freeski World Cup Auftakt am Stubaier Gletscher | Blue Bird, beste Stimmung und jede Menge Slopestyle-Action beim Training zum Freeski World Cup Auftakt am Stubaier Gletscher

FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020: Erster Trainingstag für die besten Damen und Herren der internationalen Freeski-Elite 

Nach nur einem Trainingstag zeigen sich die weltbesten Freeski-Athleten von den perfekten Bedingungen im Snowpark DC Stubai Zoo begeistert. Noch bis 21. November 2020 gastiert der FIS Freeski World Cup am Stubaier Gletscher, und der Saisonauftakt verspricht jetzt schon Hochspannung im Kampf um die ersten Weltcup-Punkte. Der Weltcup findet ohne Zuseher statt, das Finale wird am Samstag ab 11.20 Uhr live in ORF1 übertragen.

Am ersten, planmäßig abgehaltenen Trainingstag - trainiert wurde aufgrund der COVID-19 Maßnahmen in zwei Gruppen - zeigte sich schon, welche Athleten und Athletinnen aus 23 Nationen den anspruchsvollen Slopestyle-Kurs am besten im Griff haben. Dank der gewohnt perfekten Bedingungen bot dieser das optimale Setting in Vorbereitung für das Battle um die ersten Weltcup-Punkte des Winters. Auch die Vergabe der Plätze für die Olympischen Spiele 2022 dürfte ein weiterer Ansporn für die Sportler sein, gleich zu Beginn der Saison ihre beste Performance abzurufen.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die 60 Herren und 26 gemeldeten Damen – darunter neun ÖSV Athleten - schon einmal ein Gefühl für die beiden Kicker und Jib Features am 500 Meter langen Kurs entwickeln. Und nicht nur die Sonne strahlte vom tiefblauen Himmel, auch die Athleten zeigten sich bester Laune und glücklich darüber, endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern.

Ernst wird es aber schon am heutigen Donnerstag für die Sportler, denn aufgrund der Wettervorhersage wurde eine Vorverlegung der eigentlich für Freitag geplanten Qualifikation auf den 19. November beschlossen. Hochspannung pur ist dann am Samstag, den 21. November garantiert, wenn ab 11.30 Uhr die Finalläufe über die Bühne gehen. Diese werden live ab 11.20 Uhr auf ORF1 im Fernsehen übertragen.

Der Gästeskilauf am Stubaier Gletscher ist aufgrund der momentanen Lock Down Vorgaben untersagt. Das Skigebiet ist unter Einhaltung der bundesweiten Covid-19 Sicherheitsvorgaben ausschließlich für die teilnehmenden SpitzensportlerInnen, Betreuer und Organisatoren geöffnet.

Top Riders Line-Up beim Slopestyle Weltcup Besonderer Saison-Auftakt am Stubaier Gletscher

Die besten Damen und Herren der internationalen Freeski-Elite aus 20 Nationen am Start beim FIS Freeski World Cup Stubai von 18. bis 21. November 2020

Olympiamedaillisten, Weltcup-Gesamtsieger, Debütanten und X Games-Helden – wenn sich die Crème de la Crème der Freeski Elite gleich zu Beginn der Saison die Ehre in Tirol gibt, ist feinste Slopestyle-Action garantiert. Von 18. bis 21. November 2020 gastiert der FIS Freeski World Cup zum vierten Mal für den Auftakt im Snowpark DC Stubai Zoo. Der Weltcup findet ohne Zuseher statt, das Finale wird live auf ORF1 übertragen.

Enorm starkes Teilnehmerfeld beim Saisonauftakt

Zum bereits vierten Mal wird die Pro Line im DC Stubai Zoo von 18. bis 21. November zum Treffpunkt der internationalen Freeski-Elite. Dank der gewohnt perfekten Bedingungen werden auch dieses Jahr ebendort wieder die ersten Weltcup-Punkte des Winters gesammelt und um ein Preisgeld von 50.000 CHF gerittert. Zudem geht es diese Saison bereits um die Vergabe der ersten Plätze für die Olympischen Spiele 2022, ein weiterer Ansporn für die Athleten, gleich am Beginn der Saison mit Spitzen-Performances aufzuzeigen. Mit dem Ende der Registrierungsphase am 10. November dürfen sich ÖSV und Veranstalter wieder auf das Who-is-who der internationalen Szene und somit äußerst spannende Bewerbe im Stubaital freuen. Das Athleten-Kontingent von 60 Herren und 26 Damen aus vier Kontinenten ist ausgeschöpft.

Viele der Top Damen und Herren aus dem vergangenen Weltcup Winter stehen am vorletzten Novemberwochenende wieder am legendären Gaiskarferner am Start. Der Park ist perfekt geshapt, wovon sich einige der Teilnehmer bereits während der Trainingswochen im Rahmen der Prime Park Sessions überzeugen und die perfekte Schneelage nützen, um sich auf den Wettkampf-Auftakt vorzubereiten.

Unter Einhaltung der bundesweiten Covid-19 Sicherheitsvorgaben ist der Stubaier Gletscher ausschließlich für die teilnehmenden Athleten, Betreuer, Organisatoren und akkreditierten Medienvertreter geöffnet. Ein Skibetrieb am Gletscher ist aufgrund der momentanen Lock Down Vorgaben leider nicht möglich. Die Finalläufe werden am 21. November live ab 11.20 Uhr auf ORF1 übertragen.

 

„Der FIS Freeski World Cup ist trotz der besonderen Umstände sehr gut vorbereitet. Wir haben gemeinsam mit dem ÖSV ein Präventionskonzept anhand der bundesweiten Vorgaben erarbeitet, darüber hinaus auch noch Maßnahmen getroffen, die eine professionelle und sichere Abwicklung der Veranstaltung ermöglichen. Auch Dank unserer Partner, allen voran die Bergbahnen Stubaier Gletscher und der Tourismusverband Stubai, sind wir guter Dinge nächste Woche einen großartigen Bewerb für die SportlerInnen abhalten zu können, für die es ja auch um deren Berufsgrundlage geht.“

 (Erich Flatscher, OK Team)

Folgende Teilnemerinnen und Teilnehmer werden beim FIS Freeski World Cup Stubai 2020 an den Start gehen:

 

++ STARTLISTE HERREN HEAT 1

++ STARTLISTE HERREN HEAT 2

++ STARTLISTE DAMEN

Das Who ist Who der Freeski Szene im Stubai Zoo!

Spannende Duelle der Generationen

Bei den Herren sind es vor allem die Skandinavier, mit denen zu rechnen ist. Mit Olympiasieger Øystein Bråten (NOR), der beim Debüt im Stubai 2017 als Sieger hervorgegangen ist, X Games Legende und 2018er-Sieger Henrik Harlaut (SWE), dem X-Games-Silbermedaillengewinner und Weltcup-Gesamtsieger im Big Air von 2020 Birk Ruud (NOR), sowie den immer top-motivierten Schweden Jesper Tjäder, Oscar Wester und Emil Granbom, stellen sie eine starke Armada beim ersten Weltcup-Stopp der Saison. Leicht machen wird es ihnen die Konkurrenz aber auf keinen Fall, denn auch der mehrmalige Weltcup-Gesamtsieger Andri Ragettli (SUI), die mehrfachen X Games-Gewinner aus den USA, Nick Goepper und Alex Hall, sowie Slopestyle-Weltmeister 2019 James Woods (GBR) sind heiß auf den Weltcup-Auftakt.

„Für uns Athleten ist es enorm wichtig, dass auch in diesem Ausnahmejahr sportlich etwas passiert und möglich gemacht wird. Es ist echt cool, dass die FIS und die Organisatoren alles geben, dass der Weltcup-Auftakt stattfinden kann. Ich liebe es, am Stubaier Gletscher zu fahren, denn der Park und die Setups sind immer spitze!“

(Øystein Bråten, NOR)

 

Der ÖSV hat mit Lukas Müllauer (S), der 2019 schon beim Big Air aufzeigte und in dieser Disziplin seinen ersten Weltcup-Sieg holte, sowie Sam Baumgartner (OÖ), Julius Forer (V), Nicolas Biembacher (T), Hannes Rudigier (T) und David Wolf (T) auch einige heiße Eisen beim Heimweltcup im Feuer. Insgesamt sind sechs Österreicher gemeldet, unter ihnen auch der junge Lokalmatador Daniel Bacher. Der 15-jährige Tiroler (Medraz im Stubaital) gilt als starke Nachwuchshoffnung und möchte diesem Ruf bei seinem Weltcup-Debüt, das in seinem "Heimat-Park" stattfindet, gerecht werden.

 

Freeskier im Snowpark

Bisherige Gewinnerinnen beide am Start

Die Anmeldeliste der Damen verspricht ebenfalls hochkarätige Action und heiße Battles ums Podium. Kelly Sildaru (EST), wird alles daransetzen, ihren Triumph von 2018 zu widerholen. Rechnen muss sie dabei aber mit starken Konkurrentinnen. So werden etwa die Big Air Weltmeisterin Tess Ledeux (FRA), die Olympiazweite und X Games-Siegerin Mathilde Gremaud (SUI), sowie deren Landsfrau, Olympiasiegerin und mehrmalige X Games-Gewinnerin Sarah Höfflin versuchen, die Estin in Schach zu halten. Nach dem zweiten und dritten Rang vor zwei Jahren fehlt den Schweizerinnen nur noch der Sieg. Für zusätzliche Spannung sorgen mit Sicherheit auch die Meldungen der Siegerin von 2017, Jennie-Lee Burmansson (SWE), der starken Norwegerin Johanne Killi und der Drittplatzierten von 2017, der US-Amerikanerin Caroline Claire. Auch die junge Deutsche Aliah Delia Eichinger könnte ein Wörtchen beim Run auf die ersten Weltcup-Punkte mitzureden haben.

Für Österreich werden die Paznaunerin Lara Wolf und Lokalmatadorin Laura Wallner die Fahnen im Heimweltcup hochhalten. Besonders Wallner hat sich für ihr Comeback nach ihrer Verletzung letztes Jahr einiges vorgenommen.

„Das war ein langer und steiniger Weg, aber ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt wieder auf den Skiern stehen und an Wettkämpfen teilnehmen kann. Natürlich ist manchmal noch eine mentale Unsicherheit da, weil ich jetzt weiß, was passieren kann, aber in den jüngsten Trainings habe ich das gut hinbekommen. Körperlich fühle ich mich nach diesem harten Trainingssommer sehr fit.“

(Laura Wallner über ihr Comeback nach der Verletzung)

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