Die Jahre 2000-2009

2000

Die Sechser-Sesselbahn Fernau geht im November in Betrieb. Damit steht den Skiläufern das Skikarussell rund um die Schaufelspitze zur Verfügung. Acht Lawinen- und neun Sturmsperrtage. 
Seit einem Jahrzehnt jeweils eine Million Fahrgäste (+/- 10% wetterbedingt). Bau der neuen „Jochdohle“ nach Plänen von Architekt DI Peter Kaserer. Die Jochdohle hängt frei an der Felswand.

2001

Eröffnung der neuen „Jochdohle“, Errichtung des Schlepplifts Daunferner II, Ausbau der Schneeanlage am Eisjochferner, Neubau der Schneeanlage Wilde Grub’n. – Eröffnung der Sechser-Sesselbahn „Murmele“ am Gamsgarten (für Anfänger). 
Im Dezember wird der Ski Club Micky Maus gegründet – eine Kooperation zwischen Stubaier Gletscherbahn, Skischule Neustift Stubaier Gletscher, Tourismusverband Neustift und der Walt Disney Company. 
Schulung zum Thema „Vom zufriedenen Mitarbeiter zum zufriedenen Gast“. Sieben Lawinen- und sechs Sturmsperrtage – trotzdem 1.035.565 beförderte Personen!

2002

Weltgrößtes Sommer-Freeride-Snowboard- Camp SPC55 am Stubaier Gletscher.
Eröffnung des neu errichteten Kinderrestaurants (Ski Club Micky Maus Clubhaus, 260 Sitzplätze) am Gamsgarten. – Errichtung Lawinengalerie Goldschrofen. Neue 25-kV-Trafostation. Drei Lawinensprengmasten mit Funksteuerung im Bereich der Schaufelspitze. Anschluss der Abwasserleitung an das öffentliche Kanalnetz. – Das Sport-Scheck Gletscher Testival ist mit über 40 beteiligten Ausstellern zum Highlight beim Saisonauftakt geworden. 2. Stubaier Telemark Festival mit 200 Telemarkern.

2003

Optimale Wetterbedingungen im Frühjahr. Mit 1,24 Millionen Fahrgästen ein neues Rekordjahr in der Geschichte der Stubaier Gletscherbahn. Bau der Achtergondelbahn „Schaufeljoch“. Ideale Wetterbedingungen sorgen für einen planmäßigen Ablauf der Bauarbeiten. Wochenlanges Tropenwetter in den Alpen, wochenlange Schneeschmelze ohne Abkühlung in der Nacht.
Von der Firma Skiresort Service International aus München wurden wir unter die Top Zehn der weltweit besten Skigebiete gewählt! In der Spezialwertung für regionale Skigebiete rangiert der Stubaier Gletscher als Nummer eins weltweit und erhielt die höchste Bewertung als „Geheimtipp“.
Das Projekt „Ski Club Micky Maus“ wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (in der Kategorie Destination und Tourismusorganisation) ausgezeichnet.
Nächtigungen Stubaital: 1.914.737

2004

Fahrgastverkehr der neuen Achtergondelbahn aufs Schaufeljoch. Die Stubaier Gletscherbahn feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Insgesamt wurden bisher 156,4 Millionen EUR investiert – alles ohne öffentliche Zuschüsse! Extreme Wetterlagen senken die Ersteintritte bei der Gletscherbahn gegenüber dem Vorjahr um 10,2 %.
Im DSV-Skiatlas und DSV-Aktiv-Magazin wird die Stubaier Gletscherbahn in der Rubrik „Gletscherskigebiet“ als Skigebiet des Jahres 2004 ausgezeichnet!
220 Mitarbeiter ganzjährig, dazu 80 Saisonniers.

2005

Wieder extreme Wetterlagen. Investitionen: Speicherteich am Gamsgarten: 2,6 Millionen EUR (66.000 m³). Erweiterung der Schneeanlagen. Anschaffung weiterer Pistengeräte – unsere Pistenpflege erfährt international höchste Anerkennung!
Im Online-Portal „Skiresort Service International“ wird der Stubaier Gletscher als bestes Gletscherskigebiet unter die Top Zehn der weltweit besten Skigebiete der Saison 2004/05 gewählt.
Im Falk Skiatlas wird das „Königreich des Schnees“ in der Kategorie „Die Besten für Familien“ unter den Top-Fünf-Skiresorts Europas gereiht.

2006

Rechtzeitig zur Eröffnung der Skisaison hat das deutsche SkiMAGAZIN den Stubaier Gletscher auf Platz eins der europäischen TOP-TEN-Gletscher gesetzt. Entscheidendes Kriterium für die Redaktion des Wintersportmagazins: die Zahl der „interessanten Pistenkilometer“.
Verleihung des Tiroler Pistengütesiegels im Rahmen des Tiroler Seilbahntreffs.
Der Gemeinderat unter der Leitung von Bürgermeister Peter Schönherr beschließt einstimmig, Dr. Heinrich Klier für seine Verdienste um das Stubaital die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Festakt und Messe im Beisein von Prof. Dr. Andreas Khol, Präsident des Österreichischen Nationalrates, und Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa.

2007

Mag. Reinhard Klier, der jüngste Sohn von Dr. Klier, wird in den Vorstand gewählt. Im Oktober wird die neue Talstation Stubaier Gletscher in Betrieb genommen: überdachter Zustiegsbereich, treppenfreie Aufgangsrampen zu den Bahnen, Österreichs größtes Ski- und Schuhdepot. Investitionssumme: 6,8 Millionen EUR (Architekten: DI Andreas Orgler und DI Walter Niedrist).
Die Doppelsesselbahn Daunferner wird durch die Doppelsesselbahn Wildspitz ersetzt, sie führt auf 3.210 m Höhe (höchste Anlage am Stubaier Gletscher). Investitionssumme: 1,8 Millionen EUR. Erweiterung der Beschneiungsanlage für noch mehr Schneesicherheit. Investitionssumme: 0,9 Millionen EUR.

2008

Bau des Gletscherlifts Daunscharte und Inbetriebnahme im November: Mit einer Länge von 833 Metern erschließt der Gletscherlift Daunscharte zwei neue Pisten am Daunferner. Förderleistung: 1.200 Personen/Stunde. – Investitionssumme: 1,2 Millionen EUR. 
BIG Family Kinder und Jugend Ski-Camp: Der zottelige Bergbewohner B.BIG ist das neue Maskottchen am Stubaier Gletscher. Kinderbetreuung von drei bis 15 Jahren.
Eröffnung der „Komfortpiste für Familien und 50+“ am Daunferner, erstmalig in Österreich.
Der Snowpark MOREBOARDS Stubai Zoo am Gaisskarferner wird eröffnet.
Einwohnerzahl Neustift: 4.463.

2009

Planung und Bau eines großen Mitarbeiterwohnhauses in Neustift/Neder – „Basislager Stubaier Gletscher“.Moderne Appartements und Wohnungen für über 100 Mitarbeiter. Fertigstellung im Oktober.
Bau des Speicherteichs Fernau mit 50.000 m3 Fassungsvermögen.
Umbau und Erweiterung der Station Eisgrat: Sanierung der Haus-, Küchen- und Elektrotechnik. Ein großzügiger Eingangsbereich wird ab Herbst 2010 einen mühelosen Zugang in den vergrößerten Intersport Shop gewähren. Ausbau des Selbstbedienungsrestaurants zu einem Marktrestaurant mit Free Flow, exquisite Kulinarik. Projektsumme: 9,8 Millionen EUR. Fertigstellung: Herbst 2010.